Ö …. ist ein Ultratrail und ein bisschen mehr: Trail du Petit Ballon

Trail du Petit Ballon

21. März

Am Sonntag fiel der Startschuss ins Lauftraining. Anders kann ich unsere Teilnahme am Trail du Petit Ballon im elsässischen Rouffach eher nicht nennen. Aus den geplanten längeren Laufeinheiten wurde aus verschiedenen Gründen mal wieder nichts, seit Oktober 2016 in Kappadokien waren wir gerade zweimal etwa eine Halbmarathondistanz laufen. Die wöchentlichen Stirnlampenläufe um die 10 Kilometer zählen nicht wirklich. Oder doch? Und dann ein Start bei einem Ultratrail über 52km und 2300 Höhenmeter? Der übliche Barbara-Andreas-Wahn/laufSinn.

Trail du Petit Ballon - kurz nach dem Start    Trail du Petit Ballon - Trailtraum   Trail du Petit Ballon - bergauf und bergauf   Trail du Petit Ballon - kurz vor dem Gipfel

Start zum 11. Trail du Petit Ballon

Um uns in Rouffach etwa 1000 weitere Läufer, alle oder sicher fast alle besser trainiert als wir. Ja, wenn wir einen Teil der Strecke schwimmen könnten – da stehen wir gerade doch etwas besser im Training. Unspektakulär – zumindest im hinteren Teil des Starterfeldes, wo wir stehen – und irgendwie recht unvermittelt geht es los zur mittlerweile elften Edition des Trail du Petit Ballon . Kurz hinter Rouffach dann schon hügelig, bergig durch die Weinberge. Wir sind ganz hinten, einer der Läufer trägt einen Besen im Rucksack. Das macht er sicher nicht von ungefähr. Es folgen tolle Trails, einige davon auch bergab – und das können wir wohl immer noch etwas besser als andere. Der Typ mit dem Besen fällt zurück. Bergauf, steil bergauf, bergab, steil bergab und dann noch mehr bergauf. Nach etwas mehr als fünf Stunden stehen wir im windigen Nebel auf dem Gipfel des Petit Ballon. Etwa 30km geschafft. Der ausstehende Halbmarathon bis zum Ziel geht vor allem bergab, aber leider nicht mehr so rund. Mal läuft‘s bei mir, mal bei Andreas, aber wir bleiben doch eher als Team zusammen. Die letzten Kilometer durch die Weinberge sind nochmal sehr steil, wir mässigen uns. Warum um zwei, drei Plätze kämpfen? Muskulatur noch mehr ausschiessen, Verletzung riskieren? Nein, das wäre falscher Ehrgeiz. So kommen wir nach 7 Stunden 50 Minuten als 815 und 816 von knapp 1000 Startern ins Ziel. Schnell Durchschnittsgeschwindigkeit hochrechnen, etwas Bonus dazu wegen der Höhenmeter – gut, SwimRun Hvar sollte läuferisch drin sein, wenn die Trails nicht zu ruppig werden. ÖtillÖ ? – tja, das sind ja nur noch mal 13km mehr ….

2017-12-10T14:24:57+00:00 Von |0 Kommentare

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