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Neopren 2017-12-10T14:32:54+00:00

Neopren im SwimRun

Der SwimRun Neopren Anzug als wichtigste Ausrüstung

Da brauchen wir nicht viel herumdiskutieren. Der SwimRun Neopren Anzug ist sicherlich DER Ausrüstungsgegenstand überhaupt. Wir verbringen meist mehrere Stunden in dieser meist recht engen Pelle. Das muss passen, sowohl an Land als auch im Wasser. Und das ist auch schon der Knackpunkt. Der Neopren ist beim Swimrun im Gegensatz zum Freiwasserschwimmen oder Triathlon immer ein Kompromiss. Leichte Laufbarkeit auch auf langen Strecken oder im Gebirge lässt sich meist nur schwer mit besten Auftrieb kombinieren. Hohe Isolierleistung führt fast automatisch zu höherem Gewicht und mehr Widerstand beim Laufen.

Passform extrem wichtig

Es gibt nicht DEN Neopren schlechthin, sondern nur den passenden Neopren für einen persönlich. Jeder Körper ist anders. Jeder Neoprenhersteller hat andere Schwerpunkte bzw. Schnitte. Hier helfen Größentabellen nur als grobe Richtlinie. Anprobieren und am besten Austesten bei Revierguides, Testcamps oder in spezialisierten Läden, wie zum Beispiel bei laufSinn in Ulm ist da ganz klar unsere Empfehlung.

World of SwimRun hat zum Thema Passform einen guten Artikel (in englisch) verfasst: hier …

Einsatzzweck ?

Sucht Ihr einen Trainingsanzug, der Euch durch alle Jahreszeiten begleitet, der äusserst robust ist und langlebig? Dann seid Ihr bei Anzügen wie dem HEAD Rough oder auch dem Orca Core bestens aufgehoben. Die Robustheit geht aber meist auf Kosten der Gleiteigenschaften. Sprich, Ihr werdet etwas langsamer im Wasser sein.

Schwimmen ist eh Eure starke Disziplin, die Wasserlage schon perfekt und Ihr wollt einen Anzug mit bester Laufperformance? Dann seid Ihr beim HEAD Aero willkommen. Eventuell auch bei Anzügen wie dem neuen Sailfish. Viel Wärmeschutz solltet Ihr Euch davon aber nicht erwarten.

Ihr friert schnell und wollt auf jeden Fall etwas warmes? Dann gerne den HUUB Amphibia, den HEAD Race oder den Colting SR2.

Reissverschluß vorne?

Alle SwimRun Neopren haben den RV vorne! Warum? Wir laufen auch an Land mit dem Anzug. Über weite Strecken. Das macht niemand gerne mit einem Würgeband am Hals. Die Öffnung vorne ist essentiell!

Swimrun Anzüge, die nur hinten einen Reissverschluß haben, sind keine SwimRun Anzüge sondern zumeist Schnellschüsse von Produzenten, die den Sport nicht ausprobiert haben.

Überhitzung beim Laufen ist Euer Problem? Das bedeutet, Ihr wollt den Anzug schnell und einfach während des Rennens abklappen können? Dann braucht Ihr definitiv einen mit Front- und Rücken-RV (z. B. HEAD Rough, Colting SR2, Huub Amphibia).  Befindet sich nur vorne ein RV, ist das Ausziehen für alle, die im Schulterbereich nicht wirklich mobil sind, schwierig. Dann ist der Teampartner gefragt.

Soll ich meinen Neopren wirklich abschneiden?

Die Top-Modelle von HEAD oder Colting liegen bei ca. € 600,- im VK und ich soll das neue Ding gleich zerschneiden? Ja und Nein.

Viele Athleten verzichten auf den Auftrieb an den Schienbeinen und den Wärmeschutz zugunsten der besseren Laufeigenschaften. Und ja – egal wie flexibel der Neopren ist, der Kniehub wird erschwert. Bei Rennen wie dem Engadin Swimrun mit fast 1500 Hm ist das ein Problem.

Bei den Unterarmen ist das schon nicht mehr ganz so einfach zu beantworten. Fehlen die Unterarme, ist der Anzug leichter anzuziehen, andererseits ist die Gefahr beim Schwimmen Wasser zu „schöpfen“ höher. Da ist Abwägen angesagt.

Jedenfalls bieten die meisten Hersteller lange Anzüge an, um den Nutzern alle Möglichkeiten zu bieten.

Das Abschneiden geht in den meisten Fällen übrigens extrem einfach. Eine scharfe Textilschere reicht. Vorsichtiges Herantasten an die ideale Länge wird allerdings empfohlen. Einmal zu kurz bleibt der Anzug zu kurz.

Zu unseren Testberichten

SwimRun Neopren Test Saison 2017

SwimRun Wetsuits | SwimRun Neopren Der Neoprenanzug (Wetsuit) ist das wohl wichtigste Stück Ausrüstung für Swimrun-Rennen und –Training. Die Wetsuits sollten guten Auftrieb bieten, gut in kaltem Wasser isolieren, bequem beim Laufen sein und an Land gute Belüftung bei heißen Bedingungen bieten („Cabin Down“ Modus: das Oberteil wird heruntergezogen). Das sind die Hauptunterschiede im Vergleich zu normalen Triathlon- oder Freiwasseranzügen, [...]