… das grosse Ö rückt näher

Das Ö rückt näher

9. August

… jetzt sind es keine vier Wochen mehr. Was am Anfang noch weit weg erschien, ist nun greifbar nahe. Die Flüge sind gebucht, die Unterkunft auf Utö auch. Andreas wird uns begleiten und am Samstag des grossen Ö-Wochenendes am „final 15“ teilnehmen, dem Sprint zur World Championship. Und am Montag sind wir dann dran. Kommen jetzt die Selbstzweifel?

Bin ich soweit?

Fühle ich mich dem gewachsen ? Ja und nein.

Ja, wir haben trainiert – Julian noch viel mehr als ich. Das Rennen im Engadin lief überraschend gut, für uns alle erfolgreich. Und es fiel uns deutlich leichter als die Jahre davor, innerhalb der CutOff Zeiten zu bleiben. Vor allem wegen des grösseren Schwimmanteils im ersten Teil des Rennens.

Ja, wir können gut im Team. Ich kenne Andreas über die Jahre natürlich besser und weiss ihn richtig gut einzuschätzen, aber mit Julian hab ich jetzt doch schon ein paar auch lange Sachen gemacht. Wir verstehen uns, passt.

Ja, wir sind gut im schwimmen. Der Ausflug zum Lindauer Bodenseeschwimmen mit 2,3k, doch einigen Wellen und Neoverbot war gut, unsere Zeiten um 43 Minuten absolut zufriedenstellend.

Ja, laufen ist auch nicht so schlecht. Die Einzeletappe beim Deutschlandlauf, 58 Kilometer mit etwa 1000 Höhenmetern und einer Bullenhitze, haben wir auch gemeinsam bestritten – und gelitten. War das heiß und weit und breit kein Schatten auf der Albhochfläche!

Ja, wir funktionieren als Team in beiden Disziplinen. Letztes Wochenende beim SwimRun Ausflug über viereinhalb Stunden an der Donau entlang bis zum Elchinger Schützensee und zurück, wieder heiß, zeigte sich: unsere Pace als Team passt gut.

Ziel der Etappe 15 in Dornstadt, Deutschlandlauf 2017

Etappe 15 Deutschlandlauf 2017

SwimRun Germany Team und Team 2 bei der Lindauer Seequerung

bei der Lindauer Seequerung

Lindauer Seequerung 2017

Lindauer Seequerung 2017

Selbstzweifel – zu wenig Training?

Ja, Nein, vielleicht –  ich hab‘ zu wenig trainiert. Ich hatte mir viel mehr vorgenommen. Mehr Umfänge, mehr intensive Einheiten, mehr Höhenmeter. Es gab immer wieder kleine Wehwehchen zwischen drin, Schnupfen, Aussenband, bisschen Schulter. Sonst würde ich einfach weiter machen, jetzt der Gedanke „ist das was ernstes? Wird das was?“.  Also Ruhe, auskurieren. Schwierig nur zu entscheiden, wo es wirklich die Vernunft zur kurzen Pause ist, wo der leise lachende Schweinehund. Selbstzweifel. Aber irgendwie ist es meistens doch immer subjektiv zu wenig Training oder?

Sicher ist: wir können das grosse Ö finishen. Aber es muss alles passen. Und es wird alles passen! Nein, es ist NICHT die Zeit für Selbstzweifel. Warum denn auch?

2017-12-10T14:24:19+00:00 Von |0 Kommentare

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